Wie gestern schon beschrieben kann man super ab (Apache Bench) die Performance seiner Applikationen im Web testen. Durch Zufall hab ich in meiner Ports Sammlung noch ein anderes Programm gefunden das auch sehr vielversprechend aussieht: siege.
Dort kann man auch mehrere URLs testen, einen User simulieren und noch viel mehr. Damit habe ich allerdings noch nicht so viel Erfahrung. Hab aber gleich mal meine App getestet:
siege -c 100 -t 10s http://localhost/myProject/
Die Ausgabe sieht fast so aus wie beim ab:
Transactions: 545 hits
Availability: 100.00 %
Elapsed time: 17.85 secs
Data transferred: 1.33 MB
Response time: 1.02 secs
Transaction rate: 30.53 trans/sec
Throughput: 0.07 MB/sec
Concurrency: 31.01
Successful transactions: 604
Failed transactions: 0
Longest transaction: 3.31
Shortest transaction: 0.03
Mit einem Config File kann man aber auch noch mehrere Urls abfragen und so ein realistischeres Ergebnis erzielen. Mehr dazu steht in der Docu von Siege oder in Tutorials die man so im Netz findet: Regression testing with Siege.
Ich denke mal das solche Tools auch eine wunderbare Möglichkeit sind verschiedene Hoster zu testen oder einem Kunden zu zeigen wie Vorteilhaft eine Optimierung seiner Applikation wäre oder einfach nur welchen extremen Effekt der Einbau eines Caches hat.
Wer sich mit Websiten beschäftigt die von mehr als 100 Besuchern am Tag besucht werden und nicht wirklich viel im Terminal macht freut sich eventuell über Apache Bench.
Das ist ein Programm das man auf OSX ganz einfach im Terminal laufen lassen kann um seinen Server mal so richtig schwitzen zu lassen.
Ein üblicher (und auch vergleichbarer) Aufruf ist der folgende:
ab -c 10 -t 60 http://localhost/myProject/
Was 60 Sekunden lang, immer 10 Requests auf die Seite abfeuert und einem danach folgende Ausgabe generiert:
Finished 3102 requests
Server Software: Apache/2.0.59
Server Hostname: localhost
Server Port: 80
Document Path: /myProject/
Document Length: 2005 bytes
Concurrency Level: 10
Time taken for tests: 60.002 seconds
Complete requests: 3102
Failed requests: 303
(Connect: 0, Receive: 0, Length: 303, Exceptions: 0)
Write errors: 0
Total transferred: 7530897 bytes
HTML transferred: 6211149 bytes
Requests per second: 51.70 [#/sec] (mean)
Time per request: 193.431 [ms] (mean)
Time per request: 19.343 [ms] (mean, across all concurrent requests)
Transfer rate: 122.57 [Kbytes/sec] received
Connection Times (ms)
min mean[+/-sd] median max
Connect: 0 1 1.2 0 11
Processing: 30 186 663.6 157 20630
Waiting: 0 161 83.6 155 621
Total: 30 187 663.6 157 20631
Percentage of the requests served within a certain time (ms)
50% 157
66% 196
75% 219
80% 235
90% 276
95% 309
98% 354
99% 386
100% 20631 (longest request)
In dieser Ausgabe kann man erkennen das das aktuelle Projekt so ca. 50 Leute gleichzeitig aushalten könnte. Im vergleich mit anderen Projekten kann man dann Rückschlüsse darauf ziehen wie gut man programmiert hat ;-)
Viele benutzen ab auch zum Vergleich von verschiedenen Frameworks die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte: Test1, Test2 und Test3.
ab kann man wie üblich über macports installieren (OSX Developer Tools müssen installiert sein):
sudo port install ab
Mehr oder weniger durch Zufall bin ich auf Kontoblick.de gestoßen. Nach der Anmeldung kann man dort sein echtes Konto von fast jeder Bank eintragen und sich die Umsätze fortan über ein Java-Applett in Kontoblick laden. Anscheinend wird dort Sicherheit ganz groß geschrieben. Mal sehen ... auf jeden Fall kann man sich dann seine Kontoauszüge schön katalogisiert und für die Statistik aufbereit anschauen. So wird aus jeder Überweisung an die Telekom direkt als solche erkannt und auch die Miete oder änliches gleich in der richtigen Kategorie abgelegt.
So erhält man ohne viel zu machen eine schöne Aufstellung über die Ausgaben und Einnahmen.
Ich hatte gerade das Problem das ich ein gescanntes PDF mit mehreren Seiten verkleinern wollte. Leider kann man das ohne die Adobe Acrobat Professional Version in der man einfach als PDF drucken kann nicht so mir nichts dir nichts am mac erledigen.
Ein paar Minuten mit Google verbracht und schon gibt es die Lösung! Einfach die Quartz Filter aus diesem Zip hier in ~/Library/Filters packen und schon kann man sehr einfach Dateien in der Vorschau als PDF mit weniger DPI speichern.
Maiko Gubler aka Mongrelnation hat endlich ihr Portfolio online gestellt! Zu sehen gibt es verschiedene Arbeiten von ihr aus dem Bereich 3D - Renderings von Diamanten, Schnürsenkeln und ganze Trailer für’s TV.
Die Seite basiert auf NMS.Folio, dem selben System mit dem auch meine Seite läuft und für Maiko war es ein Kinderspiel ihre Arbeiten einzupflegen. Bald gibt es mehr darüber bei NoMoreSleep.
Ein wenig Fun in der Nacht wach zu sein - estrada or nada - lala, "My Name is Earl" - Fun from Emerica - is’ das wie Schlag den Raab!? Klärt mich uff!
General Electric Smart Grid stellt uns ein kinderleichtes Beispiel von Augemented Reality vor. Einfach ein A4 Blatt ausdrucken in die Webcam halten und schon entfaltet sich das kleine Windkraftwerk inklusive Sonne, Boden und Häuschen!
Wer keine Webcam hat, oder sich den Ausdruck sparen möchte kann sich auch das Video bei Vimeo anschauen.
Max Lisewski, einer meiner Lieblings-Wegbestreiter durchs Leben hat nach erstaunlich kurzer Zeit seine neues Portfolio online gestellt. Eigentlich wäre ich ja noch vor DMIG oder Kai dran gewesen, aber wenn man was bis Montag unterm Tisch halten will klappt das nicht immer. Schöne Verselbständigung :)
Na auf jeden Fall freu ich mich, dass Max seine Studienzeit erfolgreich mit seiner Diplomarbeit über das Prokrastinieren abgeschlossen hat und auch endlich wieder in Berlin ist. Freue mich auf weitere Jahre der Zusammenarbeit und Freundschaft! m/ rock on!
Schon 3 Monate nach dem offiziellen Kinostart in den USA und 3 Tage nach der Amtseinführung von Obama, die wir gestern alle mitverfolgen durften, wird W. eine Biografie über George W. Bush diesen Freitag um 22:25 auf Pro7 laufen.
– Nur eine freundliche Erinnerung.
Am Dienstag wurde ja sogar beim Spiegel berichtet das verschiedene Twitter Accounts Opfer eines Hackers wurden. Anscheinend war ein sog. "schwaches" Passwort eines Twitter Admins von einem 18 Jährigen durch Brute Force "erraten" worden und so konnte er die Kanäle von Obama oder Britney Spears verändern.
Jetzt hat sich auch Jeff Atwood aka CodingHorror mit dem Thema Dictionary Attacks befasst und empfiehlt ganz klar eine zeitlich steigende Sperre für falsche Logins. Wen’s interessiert kann ja mal lesen, ist auch einiges allgemeines zu Passwörtern dabei :)